Suites Culturelles AUF DEUTSCH

Helmut Lang – Dekonstruktion der Mode

Der Wiener Modedesigner Helmut Lang beendete seine Mode-Karriere im Jahr 2005 um sich auf seine künstlerische Beschäftigung zu konzentrieren. Seine dritte Solo-Ausstellung mit dem Titel “Make it hard” war in der Fireplace Project Galerie in East Hampton von 22. Juli bis 8. August 2011 zu sehen. Das Kunst-Projekt besteht aus 100 Säulen aus geschredderten Kleidungsstücken seines eigenen Mode-Archivs. 20 Jahre seiner eigenen Geschichte der Mode wurde als Kunst neu konzipiert. Lang begann seine Mode-Karriere 1978 in Wien und präsentierte seine erste internationale Sammlung am Centre Georges Pompidou in Paris im Jahr 1986. Seine klaren Linien und Schnitte prägten die Mode Sensibilitäten der 90er Jahre.
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Arm aber sexy – Berlins Mode-Identität auf dem Vormarsch

Die 9. Fashion Week in Berlin (vom 5 bis 10 Juli 2011) zeigte die neue Frühjahr / Sommer 2012 Kollektionen an einem neuen Standort an der Straße des 17. Juni, mit dem Haupteingang gegenüber vom Brandenburger Tor (auch bekannt als Fan-Meile während der WM). Die wichtigsten Akteure der Berliner Modeszene, die in das Hauptzelt eingeladen waren, sind: Michael Michalsky, Michael Sontag, Vladimir Karaleev, Katja Will (C’est Tout), Iris van Herpens, Lala Berlin, Marcel Ostertag, Kaviar Gauche, und andere.

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Chessboxing – Eine Sportart nicht nur für Männer

Schachboxen, in Berlin durch Iepe Rubingh erfunden, ist die ultimative Herausforderung für Körper und Geist. Inspiriert durch fiktionale Darstellungen des Französischen Comiczeichners und Filmemachers Enki Bilal in seinem Comic-Roman Froid Équateur im Jahr 1992, wurde das Konzept zunächst als Performance-Kunst, und später als Sportverein zunächst in Berlin (CBCB) ins Leben gerufen, inzwischen auch in anderen Teilen der Welt. Die erste Weltmeisterschaft fand in Amsterdam im Jahr 2003 statt. Das Hauptziel der World Chess Boxing Organisation (WCBO) ist es, Schachboxen als international anerkannte sportliche Disziplin zu fördern. Die Hoffnung ist, dass Schachboxen eines Tages bei den Olympischen Spielen anerkannt wird. Während eines Schachboxkampfs spielt die Kontrolle von Aggression eine große Rolle. Deshalb ist das Motto der WCBO: “Gekämpft wird im Ring, und Kriege werden auf dem Schachbrett geführt.”

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Rastlos – Ein Film braucht Unterstützung

Beatrice Möller ist eine Dokumentar-Filmemacherin, die in Berlin lebt. Geboren 1979 in Düsseldorf und aufgewachsen in Pretoria, Südafrika, machte sie ihren ersten Dokumentarfilm in 2003 mit dem Titel Omulaule heißt Schwarz, gefolgt von Shalom Salam (2006) und Shosholoza Express (2010), der eine Zugfahrt durch Südafrika und die Erfahrung der Apartheid zeigt. Ihr neuer Film Rastlos (2011 – Trailer am Ende des Textes) befindet sich derzeit in der Postproduktion, und die Filmemacherin versucht, Geld durch die Crowdfunding Plattform Indigogo zu akquirieren, um den Film fertigzustellen.

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Interview mit Berliner Autorin und Prenzlauer Berg Expertin Annett Gröschner, und Besprechung ihres Buches Parzelle Paradis: Berliner Geschichten (2008).

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Interview mit Michael Nast und Gespräch über sein Buch Der bessere Berliner (2009).

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